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ADHS-Fortbildung für Erzieher: Kinder im Kita-Alltag besser verstehen und sicher begleiten

Kinder spielen mit bunten Bausteinen an einem Klassenzimmertisch, geleitet von einem lächelnden Lehrer in einer kreativen, inklusiven Lernumgebung.

Warum viele Fachkräfte im Kita-Alltag an ihre Grenzen kommen

Ein Kind ruft dazwischen, bevor die Frage zu Ende gestellt ist. Im Morgenkreis rutscht es unruhig hin und her. Kurz darauf entsteht Streit, andere Kinder ziehen sich zurück und Sie merken: Mit Ermahnen, Wiederholen und strengeren Regeln kommen Sie nicht weiter.

Viele Erzieher erleben genau solche Situationen im Kita-Alltag mit Kindern mit ADHS. Das Verhalten wirkt im ersten Moment anstrengend oder störend. Dahinter stecken aber oft Reizüberflutung, starke Impulse oder Schwierigkeiten, sich selbst zu steuern.

Manche Kinder stehen ständig auf, unterbrechen Gespräche oder reagieren sehr impulsiv. Andere wirken verträumt, verlieren schnell den Fokus oder ziehen sich zurück. Genau das macht ADHS im Kindergarten, in der Krippe oder im Hort für viele Fachkräfte schwer greifbar.

In diesem Artikel erfahren Sie, warum ADHS mehr ist als Unruhe, wie sich Symptome bei Kindern unterscheiden und weshalb eine ADHS-Fortbildung für Erzieher hilft, betroffene Kinder ruhiger zu begleiten. So bekommen Sie einen besseren Blick für Verhalten, Bedürfnisse und passende Unterstützung im Alltag.

Was steckt eigentlich hinter ADHS?

Warum ADHS deutlich mehr ist als „zu viel Energie“

ADHS ist keine reine „Kinderkrankheit“ und bedeutet nicht automatisch, dass jemand laut, wild oder unruhig ist. Die Störung betrifft vor allem Aufmerksamkeit, Reizverarbeitung, Impulse und den Umgang mit Gefühlen. Deshalb zeigt sich ADHS bei jedem Menschen etwas anders.

Viele Betroffene nehmen ihre Umgebung intensiver wahr, reagieren schneller auf Geräusche oder Veränderungen und geraten leichter in emotionale Überforderung. Das betrifft Kinder genauso wie Jugendliche oder Erwachsene.

Typisch ist zum Beispiel:

  • Gedanken springen schnell von einem Thema zum nächsten
  • Impulse werden ausgesprochen, bevor nachgedacht wird
  • Gefühle werden sehr stark erlebt
  • Aufgaben bleiben liegen, obwohl der Wille da ist
  • Reize aus der Umgebung ziehen sofort Aufmerksamkeit auf sich

Wichtig ist dabei: ADHS sagt nichts darüber aus, wie klug, interessiert oder bemüht ein Mensch ist. Viele Betroffene wollen zuhören, warten, Aufgaben beenden oder ruhiger reagieren, schaffen es in bestimmten Momenten aber nicht so leicht wie andere.

Daraus entstehen im Alltag viele Missverständnisse. Ein Verhalten wirkt schnell wie Absicht, obwohl dahinter oft Überforderung, Reizdruck oder ein fehlender innerer Stopp-Moment steckt. Viele Kinder merken selbst, dass sie anecken oder ständig korrigiert werden. Das belastet viele betroffene Kinder zusätzlich.

Gerade für Fachkräfte in Kindertagesstätten, im Hort oder in der Schule verändert dieses Verständnis oft den gesamten Umgang mit Kindern mit ADHS. Wer Verhalten besser einordnen kann, reagiert im Alltag häufig ruhiger und erkennt Probleme früher.

Typische Symptome: So zeigt sich ADHS bei Kindern

Psychologe arbeitet mit kleinen Jungen auf Sofa drinnen

Nicht jedes Kind mit ADHS wirkt laut oder hyperaktiv

Viele Erzieher, Lehrer oder Eltern denken bei ADHS sofort an Kinder, die ständig herumrennen, laut sind oder den Unterricht stören. In der Arbeit mit Kindern zeigt sich jedoch schnell: ADHS kann ganz unterschiedlich aussehen.

Manche Kinder fallen sofort auf. Andere kämpfen eher still mit Aufmerksamkeit, Reizen oder innerer Unruhe. Genau deshalb wird ADHS im Kita-Alltag, im Kindergarten oder in der Schule häufig spät erkannt oder falsch eingeordnet.

Hyperaktive Symptome

Kinder mit hyperaktivem Verhalten:

  • stehen ständig auf
  • reden sehr viel
  • unterbrechen Gespräche
  • wirken dauerhaft in Bewegung
  • reagieren schnell auf Reize oder Veränderungen

Gerade in Gruppen, im Hort oder im Klassenzimmer entstehen dadurch häufig Konflikte oder Missverständnisse.

Unaufmerksame Symptome

Andere Kinder mit ADHS wirken dagegen eher ruhig oder verträumt. Typisch ist zum Beispiel:

  • schnelles Abschweifen mit den Gedanken
  • Schwierigkeiten, bei Aufgaben dranzubleiben
  • häufiges Vergessen
  • langsames Arbeiten
  • Probleme, Anweisungen vollständig umzusetzen

Diese Kinder fallen im Alltag oft weniger auf, obwohl sie ebenfalls starke Schwierigkeiten haben.

Impulsive Reaktionen

Viele betroffene Kinder reagieren sehr spontan. Gefühle oder Impulse werden sofort nach außen getragen. Das zeigt sich häufig durch:

  • plötzliches Reinrufen
  • starke Wutreaktionen
  • schnelles Frustriertsein
  • Streit mit anderen Kindern
  • impulsive Entscheidungen

Was das für den Kita-Alltag bedeutet

ADHS hat kein einheitliches Erscheinungsbild. Ein Kind braucht vielleicht Hilfe, um seine Impulse zu bremsen. Ein anderes braucht Unterstützung, um bei einer Aufgabe zu bleiben. Für Erzieher, Lehrer und Schulbegleiter ist es deshalb wichtig, nicht nur auf das sichtbare Verhalten zu schauen, sondern auf die Schwierigkeit dahinter.

Warum Mädchen mit ADHS oft übersehen werden

Wenn von ADHS die Rede ist, denken viele zuerst an Jungen, die laut sind, ständig dazwischenrufen oder im Kindergarten kaum sitzenbleiben. Bei Mädchen wird ADHS im Kita-Alltag, in der Schule oder später im Unterricht oft nicht erkannt.

Viele Mädchen mit ADHS fallen nicht durch starke Unruhe auf. Sie wirken eher ruhig, verträumt oder unsicher. Sie ziehen sich zurück, vergessen Aufgaben oder verlieren schnell den Fokus. Nach außen wirkt das häufig weniger auffällig, obwohl die Schwierigkeiten ähnlich belastend sind.

ADHS zeigt sich bei Jungen und Mädchen häufig anders

  • häufiger laut und impulsiv
  • starke körperliche Unruhe
  • Konflikte in der Gruppe
  • unterbrechen häufiger Gespräche
  • fallen im Kindergarten schneller auf
  • häufiger ruhig und verträumt
  • stille Überforderung
  • Rückzug oder Unsicherheit
  • ziehen sich häufiger zurück
  • wirken lange „unauffällig“

Gerade für Erzieher, Lehrer, Kinderpfleger und Schulbegleiter ist dieses Fachwissen wichtig. Viele Mädchen mit ADHS lernen früh, ihre Schwierigkeiten zu verstecken oder sich stark anzupassen. Dadurch entsteht schnell der Eindruck, sie seien schüchtern, unkonzentriert oder „einfach sensibel“.

Wird ADHS lange nicht erkannt, entstehen häufig zusätzliche Probleme. Betroffene Kinder entwickeln Selbstzweifel, fühlen sich falsch verstanden oder ziehen sich immer weiter zurück. Das erschwert später die Förderung, die Integration in der Gruppe und den Umgang mit Eltern.

Für die Arbeit mit Kindern bedeutet das: Nicht nur lautes Verhalten braucht Aufmerksamkeit. Gerade ruhige Kinder brauchen oft einen zweiten Blick, besonders in Kindertagesstätten, Krippe, Hort und Schule.

Warum viele Erzieher sich im Umgang mit ADHS unsicher fühlen

Junge Erzieherin mit entspanntem Ausdruck im Kindergarten

Viele Erzieher kennen solche Gedanken aus dem Alltag:

  • „Ich werde dem Kind nicht gerecht.“
  • „Warum eskaliert die Situation schon wieder?“
  • „Reagiere ich zu streng oder zu nachgiebig?“
  • „Wie erkläre ich das den Eltern?“

Gerade im Kita-Alltag treffen viele Herausforderungen gleichzeitig aufeinander. Eine große Gruppe, Zeitdruck, Gespräche mit Eltern, unterschiedliche Bedürfnisse der Kinder und dazu ein Kind mit ADHS, das plötzlich laut wird, impulsiv reagiert oder sich komplett zurückzieht.

Das kostet Kraft. Das Kind braucht in dem Moment Aufmerksamkeit, die Gruppe läuft weiter und die Situation soll nicht weiter eskalieren. Viele Fachkräfte wechseln dann ständig zwischen Beobachten, Eingreifen, Beruhigen und Erklären.

Je häufiger solche Situationen ohne erkennbare Vorwarnung kippen, desto schneller entsteht das Gefühl, nur noch hinterherzulaufen. Viele fragen sich dann nicht nur, was das Kind gerade braucht, sondern auch, wie sie der Gruppe, den Eltern und den eigenen Ansprüchen gerecht werden.

Besonders anstrengend wird es häufig bei:

  • ständigen Konflikten in der Gruppe
  • impulsivem Verhalten
  • starken Gefühlsausbrüchen
  • schwierigen Übergängen im Kindergarten
  • belastenden Elterngesprächen
  • Druck im Team oder durch andere Fachkräfte

Viele Erzieher, Lehrer, Kinderpfleger und Schulbegleiter wünschen sich deshalb mehr Fachwissen zum Thema ADHS und einen sichereren Umgang mit betroffenen Kindern. Sie möchten schneller erkennen, ob ein Kind gerade provoziert, überfordert ist, Reize nicht sortieren kann oder von seinen Impulsen überrollt wird.

Eine Weiterbildung hilft dabei, dieses Fachwissen aufzubauen und den Umgang mit ADHS im Kita-Alltag sicherer zu machen. Erzieher lernen, Verhalten besser einzuordnen, ruhiger zu reagieren und Kinder mit ADHS gezielter zu unterstützen.

Was lernt man in einer ADHS-Fortbildung für Erzieher?

ADHS-Fortbildung für Erzieher

Eine gute ADHS-Fortbildung für Erzieher vermittelt nicht nur allgemeine Informationen zum Thema ADHS. Entscheidend ist, dass die Inhalte später im Kita-Alltag, im Kindergarten, im Hort oder in der Schule wirklich weiterhelfen.

Viele Fachkräfte wünschen sich weniger Theorie und mehr Unterstützung für schwierige Situationen mit betroffenen Kindern. Genau darauf liegt bei einer praxisnahen Weiterbildung der Fokus.

ADHS verstehen, statt Verhalten nur zu bewerten

Viele Kinder mit ADHS wirken im Alltag anstrengend, laut oder unkonzentriert. In einer Fortbildung lernen Erzieher, Lehrer, Kinderpfleger und Schulbegleiter, Verhalten genauer einzuordnen.

Dabei geht es zum Beispiel um:

  • typische Symptome von ADHS
  • Reizverarbeitung und Impulse
  • emotionale Überforderung
  • Unterschiede zwischen Kindern
  • häufige Missverständnisse im Alltag

Das verändert oft den gesamten Blick auf Kinder mit ADHS.

Kinder mit ADHS im Alltag besser begleiten

Im nächsten Schritt geht es darum, wie Fachkräfte im Umgang mit betroffenen Kindern ruhiger und sicherer handeln.

Wichtige Inhalte sind häufig:

  • schwierige Situationen früher erkennen
  • Kinder in Stressmomenten begleiten
  • Übergänge im Kindergarten entspannter gestalten
  • Reize in der Gruppe reduzieren
  • Kindern mehr Orientierung geben

Gerade in Kindertagesstätten und im Bereich Inklusion hilft dieses Fachwissen vielen Erziehern spürbar weiter.

Umgang mit starken Gefühlen und Impulsen

Viele Herausforderungen entstehen nicht aus Absicht, sondern aus schnellen Impulsen oder Überforderung. Deshalb lernen Teilnehmer einer ADHS-Weiterbildung häufig:

  • wie Gefühle schneller eskalieren
  • warum Kinder plötzlich wütend werden
  • wie man Situationen beruhigt
  • welche Reaktionen Konflikte verschärfen
  • wie Kinder lernen, besser mit Gefühlen umzugehen

Das hilft nicht nur den betroffenen Kindern, sondern oft der ganzen Gruppe.

Schwierige Elterngespräche ruhiger führen

Auch Gespräche mit Eltern gehören für viele Fachkräfte zu den schwierigsten Bereichen im Kita-Alltag. Besonders dann, wenn Eltern selbst verunsichert oder erschöpft sind.

Eine gute Fortbildung zeigt deshalb:

  • wie Beobachtungen verständlich erklärt werden
  • wie schwierige Gespräche ruhiger verlaufen
  • wie man Eltern unterstützt, ohne Vorwürfe auszulösen
  • welche Informationen wirklich hilfreich sind

Kinder besser integrieren und Förderung unterstützen

Kinder mit ADHS stoßen im Alltag oft schneller auf Schwierigkeiten in der Gruppe. Eine ADHS-Fortbildung für Erzieher zeigt deshalb auch, wie Integration und Inklusion besser gelingen können.

Dabei geht es unter anderem um:

  • Unterstützung im Gruppenalltag
  • Umgang mit Konflikten
  • Förderung sozialer Fähigkeiten
  • Zusammenarbeit mit Eltern, Lehrern und anderen Fachkräften
  • Begleitung im Hort, Kindergarten oder Klassenzimmer

Am Ende geht es nicht darum, Kinder mit ADHS „ruhigzustellen“. Erzieher lernen, genauer hinzusehen, früher zu reagieren und den Kita-Alltag so zu gestalten, dass betroffene Kinder, die Gruppe und die Fachkräfte spürbar entlastet werden.

Wenn Sprache bei Kindern an Grenzen stößt, helfen oft kreative Zugänge. Passend dazu finden Sie hier weitere Inhalte zur Arbeit mit nonverbalem Ausdruck: Erfahre mehr zur Maltherapie-Ausbildung

Welche Vorteile bringt eine ADHS-Weiterbildung im Berufsalltag?

Viele Erzieher merken nach einer ADHS-Fortbildung für Erzieher, dass der eigene Blick auf ADHS, Symptome, Impulse und Verhalten im Kita-Alltag verändert. Situationen wirken weniger unberechenbar, weil Fachkräfte schneller erkennen, was betroffene Kinder gerade brauchen.

  • Ein Kind unterbricht ständig und wirkt respektlos
  • Ein Kind verweigert Aufgaben
  • Ein Konflikt eskaliert plötzlich
  • Eltern fragen, warum ihr Kind ständig auffällt
  • Die Gruppe wird unruhig
  • Inklusion fühlt sich schwer an
  • Sie erkennen: Das Kind braucht Hilfe, seine Impulse zu bremsen
  • Sie prüfen: Ist die Aufgabe zu lang, zu unklar oder gerade zu viel?
  • Sie greifen früher ein, bevor die Gruppe mit hineingezogen wird
  • Sie beschreiben Beobachtungen sachlicher und weniger vorwurfsvoll
  • Sie erkennen schneller, welche Situation gerade zu viele Reize erzeugt
  • Sie sehen genauer, welche Unterstützung das Kind im Alltag braucht

Viele Teilnehmer einer Fortbildung oder Weiterbildung berichten, dass sie im Umgang mit betroffenen Kindern entspannter werden. Nicht, weil der Alltag plötzlich frei von Problemen ist, sondern weil sie Verhalten besser einordnen und früher reagieren, bevor Situationen in der Gruppe kippen.

Das entlastet die Arbeit mit Kindern spürbar. Fachkräfte reagieren ruhiger, Elterngespräche werden sachlicher und betroffene Kinder erleben weniger Kritik. Statt ständig zu korrigieren, entsteht ein besserer Blick dafür, was das Kind in diesem Moment braucht.

Woran erkennt man eine gute ADHS-Fortbildung für Erzieher?

ADHS-Fortbildung für Erzieher

Eine ADHS-Fortbildung für Erzieher bringt nur dann etwas, wenn Sie danach anders handeln als vorher. Wenn Sie nach dem Kurs zwar wissen, was ADHS bedeutet, aber im Morgenkreis trotzdem nicht wissen, wie Sie reagieren, fehlt der wichtigste Teil. Achten Sie deshalb darauf, dass die Weiterbildung echte Situationen aus Kita, Kindergarten, Krippe, Hort oder Schule aufgreift.

Verständnis statt starre Methoden

Kinder mit ADHS reagieren nicht alle gleich. Ein Kind platzt ständig dazwischen, ein anderes zieht sich zurück, ein drittes wird bei kleinen Veränderungen wütend.

Eine gute Weiterbildung zeigt deshalb:

  • wie Verhalten besser eingeordnet wird
  • warum Kinder impulsiv reagieren
  • wie Überforderung entsteht
  • welche Unterstützung Kinder im Alltag brauchen

So entsteht ein anderer Blick auf betroffene Kinder. Verhalten wird nicht nur bewertet, sondern besser verstanden.

Praxisbezug statt reiner Theorie

Gute Inhalte bleiben nicht bei Definitionen stehen. Sie greifen Situationen auf, die Erzieher, Kinderpfleger, Lehrer und Schulbegleiter aus ihrer Arbeit kennen.

Zum Beispiel:

  • Konflikte in der Gruppe
  • starke Impulse bei Kindern
  • schwierige Übergänge
  • Reizüberforderung im Kita-Alltag
  • belastende Elterngespräche
  • Probleme bei Inklusion und Förderung

Erzieher brauchen keine langen Theorieblöcke, sondern Antworten auf Situationen, die morgens, mittags oder im Freispiel wirklich passieren.

Dozenten mit Erfahrung aus Kita und Pädagogik

Viele Teilnehmer merken schnell, ob Dozenten den Alltag in Kindertagesstätten kennen. Hilfreich ist, wenn Fachwissen aus Pädagogik, Schule, Inklusion und Arbeit mit Kindern mit ADHS zusammenkommt.

Dann geht es nicht nur um Symptome, sondern um Fragen wie:

  • Was braucht das Kind gerade?
  • Was braucht die Gruppe?
  • Was kann die Fachkraft in diesem Moment tun?

Übungen, Fallbeispiele und Austausch

Viele Fachkräfte lernen leichter an echten Beispielen aus dem Alltag. Deshalb lässt eine gute ADHS-Weiterbildung Teilnehmer nicht nur zuhören.

Besonders hilfreich sind:

  • Übungen zu schwierigen Situationen
  • Fallbeispiele aus Kita, Schule oder Hort
  • Austausch mit anderen Teilnehmern
  • Reflexion der eigenen Reaktion
  • Hinweise für Gespräche mit Eltern

So entsteht nicht nur mehr Fachwissen, sondern auch mehr Sicherheit im Umgang mit ADHS.

Dauer, Kosten und Teilnahmebescheinigung

Auch praktische Fragen sollten beachtet werden:

  • Findet die Fortbildung vor Ort oder als Online Fortbildung statt?
  • Wie lange dauert die Fortbildung?
  • Lässt sich die Teilnahme mit Teilzeit, Vollzeit, Familie und Arbeit vereinbaren?
  • Gibt es Hinweise zu Kosten, Fördermöglichkeiten oder einer möglichen Kostenübernahme?
  • Erhalte ich nach erfolgreichem Abschluss ein Zertifikat oder eine Teilnahmebescheinigung?

Gerade bei einer Zusatzqualifikation im Bereich Inklusion oder Arbeit mit Kindern mit Förderbedarf sind diese Punkte für viele Fachkräfte wichtig.

Warum sich viele Fachkräfte für das Floris Institut entscheiden

Viele Weiterbildungen zum Thema ADHS bleiben sehr theoretisch. Es geht hauptsächlich um Definitionen, Modelle oder Diagnosen. Das hilft jedoch nur begrenzt, wenn ein Kind im Kindergarten plötzlich laut wird, wegläuft oder die ganze Gruppe unruhig wird.

Das Floris Institut setzt näher am Alltag an. Die zentrale Frage lautet nicht nur: Was ist ADHS? Sondern: Was braucht das Kind in dieser Situation und wie kann ich als Erzieher ruhig reagieren?

Das Floris-Institut wurde 2008 von Jennifer Floris gegründet. Als Heilpraktikerin für Psychotherapie und Dozentin bringt sie Erfahrung aus psychologischer Praxis, Lehre und der Arbeit mit Kindern, Jugendlichen und Erwachsenen mit.

  • viel Theorie
  • allgemeine Inhalte
  • wenig Praxis
  • Fokus auf Symptome
  • Frontalunterricht
  • wenig Bezug zu Inklusion
  • Konkrete Situationen aus Kita, Hort und Schule
  • Fokus auf pädagogischem Alltag
  • Übungen, Reflexion und Fallbeispiele
  • Blick auf Verhalten, Reize und Überforderung
  • Austausch mit anderen Fachkräften
  • Inhalte zu Förderung und Gruppenalltag

Die ADHS-Fortbildung für Erzieher am Floris Institut verbindet Fachwissen mit direktem Bezug zum Alltag in Kindertagesstätten und im Bereich Inklusion. Teilnehmer erfahren nicht nur etwas über Symptome oder Impulse, sondern vor allem, wie sie Kinder mit ADHS im Alltag besser begleiten können.

Sie lernen, wann ein Kind Grenzen austestet, wann es überfordert ist und wann es Hilfe braucht, um seine Impulse zu steuern. Am Ende erhalten Sie ein Zertifikat als Teilnahmebestätigung.

Wenn Sie Kinder mit ADHS im Alltag besser verstehen und sicherer begleiten möchten, finden Sie aktuelle Termine direkt im Kalender des Floris Instituts: Jetzt anmelden

Fazit: Warum eine ADHS-Fortbildung für Erzieher den Alltag spürbar verändern kann

Kinder mit ADHS brauchen im Alltag oft mehr Unterstützung, Orientierung und Verständnis als andere Kinder. Für Erzieher bedeutet das: Sie müssen in wenigen Sekunden entscheiden, ob ein Kind gerade Grenzen testet, überfordert ist oder Hilfe braucht, um seine Impulse zu bremsen.

Eine ADHS-Fortbildung für Erzieher hilft dabei, solche Situationen besser zu lesen. Fachkräfte reagieren ruhiger, erkennen Bedürfnisse früher und begleiten Kinder mit ADHS sicherer durch den Kita-Alltag.

Sie lernen:

  • Verhalten besser einzuordnen
  • Überforderung früher zu erkennen
  • ruhiger mit Impulsen und Konflikten umzugehen
  • Kinder mit ADHS sicherer zu begleiten
  • Elterngespräche entspannter zu führen
  • mehr Ruhe in den Gruppenalltag zu bringen

Gerade in Kindertagesstätten, im Hort, im Kindergarten oder in der Schule hilft dieses Fachwissen vielen Erziehern, Lehrern, Kinderpflegern und Schulbegleitern dabei, sicherer zu handeln und Kinder besser zu unterstützen.

Auch für betroffene Kinder macht das einen großen Unterschied. Sie erleben weniger ständige Kritik und mehr Verständnis dafür, warum ihnen bestimmte Situationen schwerfallen.

Beim Floris Institut steht genau dieser Praxisbezug im Mittelpunkt. Die ADHS-Fortbildung für Erzieher bleibt nicht bei Begriffen und Diagnosen stehen, sondern zeigt, wie Fachkräfte im Alltag mit Kindern handeln können: im Morgenkreis, im Freispiel, bei Konflikten, in Elterngesprächen oder bei Fragen rund um Inklusion und Förderung.Sie möchten ADHS im Kita-Alltag besser einordnen und Kinder ruhiger begleiten? Dann finden Sie hier die nächsten Termine: Jetzt anmelden

Häufige Fragen zur ADHS-Fortbildung für Erzieher

In einer ADHS-Fortbildung für Erzieher lernen Fachkräfte, das Verhalten von Kindern mit ADHS besser einzuordnen. Im Floris Institut geht es vor allem darum, im Kita-Alltag ruhiger zu reagieren und Kinder bei Impulsen, Überforderung und Konflikten besser zu begleiten.

Die Weiterbildung eignet sich für Erzieher, Kinderpfleger, Lehrer, Schulbegleiter und Fachkräfte aus Kita, Krippe, Hort und Schule. Besonders hilfreich ist sie, wenn Sie regelmäßig mit Kindern arbeiten, die schnell abgelenkt sind, starke Gefühle zeigen oder in der Gruppe anecken.

Fachkräfte erkennen schneller, warum ein Kind plötzlich laut wird, wegläuft oder nicht mehr mitmacht. Dadurch reagieren Sie ruhiger und wissen eher, ob das Kind gerade Grenzen testet, überfordert ist oder Hilfe bei seinen Impulsen braucht.

Das hängt vom jeweiligen Kurs ab. Im Kalender des Floris Instituts finden Sie Informationen dazu, ob die Fortbildung online, vor Ort oder an einem bestimmten Standort stattfindet.

Ja, nach erfolgreicher Teilnahme erhalten Sie beim Floris Institut einen Nachweis über Ihre Fortbildung. Dadurch haben Erzieher, Kinderpfleger, Lehrer und Schulbegleiter einen Beleg für ihre ADHS-Weiterbildung im pädagogischen Bereich.

Eine Förderung kann je nach Situation über den Arbeitgeber, die Agentur für Arbeit, das Jobcenter oder einen Bildungsgutschein möglich sein. Wichtig ist, vor der Teilnahme zu prüfen, welche Kosten übernommen werden können.

Beim Floris Institut lernen Fachkräfte nicht nur, welche Symptome zu ADHS gehören. Sie lernen, wie sie im Kita-Alltag reagieren, wenn ein Kind impulsiv wird, sich zurückzieht oder die Gruppe unruhig wird. Der Unterschied liegt im Praxisbezug: Die Fortbildung verbindet psychologisches Fachwissen mit Erfahrung aus der Arbeit mit Kindern, Jugendlichen und Erwachsenen. Dadurch nehmen Teilnehmer Wissen mit, das in Kita, Hort, Schule und im Bereich Inklusion direkt weiterhilft.